Fotoexkursion nach Münster

Die Mitglieder des Arbeitskreises Fotografie (AKF) zog es zur alljährlichen Fotoexkursion in diesem Sommer nach Münster. An vier Tagen wollten die neun Fotografen und Fotografinnen dort interessante Motive entdecken und fotografisch umsetzen. Münster – bekannt geworden durch Fernsehkrimis wie „Tatort“ oder „Wilsberg“ – hat eine Fülle an Orten, Plätzen und Themenbereichen zu bieten. Als Stadt des Westfälischen Friedens mit ihrem Rathaus von historischer Bedeutung, lassen auch der Dom, der Prinzipalmarkt oder die Lambertikirche die Vergangenheit anschaulich werden. Gleichzeitig zeugt das Hafengelände vom Ende einer Industriekultur und bietet vielen Kunstschaffenden Spielräume für die derzeitige Transformation. Neben Kunst und Kultur prägt auch die Natur mit dem Aasee als Freizeitmagnet das Stadtbild. Münster wäre jedoch nicht denkbar ohne die allgegenwärtigen Fahrräder, eines der Lieblingsmotive der AKF-Mitglieder.
Die Gruppe hatte auf der Suche nach fotografischen Highlights zunächst den Weg zum Hawerkamp gewählt, einem Festivalgelände mit alternativem Flair auf einer ehemaligen Industriebrache. Sie entdeckten dort Spuren einer jungen Szene, Kunst am Bau und unzählige Graffitis. Die Innenstadt selbst bot innerhalb der sogenannten „Promenade“ viele Überraschungen zwischen Historie und Modernität. Romantische Plätze und innovative Architektur lieferten den Stoff für interessante Bilder.

Ein weiterer Höhepunkt war der „Kristall“, ein 65 Meter hoher Büroturm am Rande des Aasees mit beeindruckender gläserner Fassade. Hier setzten die Mitglieder ungewöhnliche Blickwinkel und faszinierende Spiegelungen besonders gut in Szene. Münster war ein Ort voller Überraschungen und so entstand eine große Vielfalt fotografisch reizvoller Impressionionen.

Auf der Homepage des AKF www.akf-hemsbach.com⁠ ist auch von dieser Exkursion eine kleine Auswahl der Fotos zu sehen.
(pm/red)

Der Artikel erschien am 25. September 2026 in der Hemsbacher Woche: